Interview mit Janine Hitz

  • Was bedeutet Dir persönlich das Resultat der Schweizer Mannschaftsmeisterschaften?
    Die SMM war mein letzter Kunstturnwettkampf. Eigentlich hatte ich ja bereits nach dem ETF in Aarau meinen Rücktritt gegeben, doch da bei den Zürcher Frauen viele Turnerinnen nicht an den Start gehen konnten, wurde ich angefragt, ob ich nicht nochmals teilnehmen würde. Da es mir auch darum ging, den Dritten Startplatz für Zürich zu sichern und damit auch in Zukunft Vereinsturnerinnen die Chance zu ermöglichen an einer SMM starten zu können, habe ich mich dazu entschlossen trotz dreimonatiger Trainingspause nochmals für Zürich zu starten. Nach dem nicht ganz gelungenen Abschluss am ETF bin ich überglücklich meine Turnkariere nun mit einer Leistung, mit der ich mehr als zufrieden sein kann und die zudem mit einem Schweizermeisterschaftspodest gekrönt wurde, beenden zu können.

 

  • Wie bist du mit deinem Team zufrieden?
    Da das Team aus sehr unerfahrenen Turnerinnen und nebst mir noch einer Turnerin die bereits den Rücktritt gegeben hatte bestand, bin ich sehr zufrieden mit der Leistung. Wir gingen an den Start um den Startplatz zu sichern und wurden mit einem Podest belohnt.

 

  • Welcher Wettkampf steht als nächstes an?
    Keiner mehr. Ich bin froh, dass ich nun nie mehr wettkampfmässig Balken turnen muss, meine Beine hatten, soweit ich mich erinnern kann, noch nie so gezittert wie am vergangenen Wochenende. Die nächsten Wettkämpfe werde ich als Trainerin oder Kampfrichterin erleben, worauf ich mich sehr freue.

 

  • Disziplin steht für Leistungsturnende an oberster Stelle. Wofür wirfst Du jede Disziplin über Board?

    Auch dies steht im Zusammenhang mit Turnen, wenn grosse Wettkämpfe anstehen und diese übertragen werden, kann meine To-do-Liste noch so lange sein, es interessiert mich nicht. Bei der Ordnung hinter meiner Zimmertür sieht es ebenfalls nicht zugut aus.

 

  • Turnen ist meine Leidenschaft, weil... es eine komplette Sportart ist. Man braucht einfach alles, Kraft, Beweglichkeit, Koordination, Ausdrucksstärke und Durchhaltewillen. Durch die zum Teil völlig unterschiedlichen Geräte wird es nie langweilig. Zudem lässt das Turnen Spielraum für Kreativität, man kann seine Übungen nach seinen Stärken zusammenstellen.

    Auch schätze ich sehr, dass obwohl das Kunstturnen ein Einzelsport ist und man selbst an einem Team Wettkampf schlussendlich alleine ans Gerät muss und unter den Turnerinnen ein grosser Zusammenhalt besteht. Das Training ist meist im Team und die gegenseitige Unterstützung Training als auch am Wettkampf riesig.

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