101. Zürcher Kunstturnertage (Fotos: Caspar Türler)


Am Auffahrtswochenende herrschte in der Sporthalle Glärnisch turnerischer Hochbetrieb. Die besten Nachwuchsturner der Schweiz sowie das Schweizerische Junioren- und Nationalkader zeigten Kunstturnen in Perfektion. Vor voller Tribüne siegte in der Königsklasse Programm 6 der 20-jährige Henji Mboyo und empfahl sich somit für die kommenden Europameisterschaften in Glasgow. Giulia Steingruber war für einmal nicht als Turnerin sondern als Zuschauerin anwesend. Ein weiterer prominenter Gast war unser Stadtpräsident Philipp Kutter oder die Kunstturnlegende Sepp Zellweger.

Aus Wädenswiler Sicht geht der Anlass in die Geschichtsbücher ein. Carlo Riesco steigerte sich im Programm 3 von Gerät zu Gerät und gewann auf überzeugende Art Gold und den Kantonalmeistertitel. Eindrücklich auch der Auftritt von Janic Fässler, dem Sohn des OK-Präsidenten Roli Fässler. Er holte sich die Silbermedaille und als bester Zürcher im Programm 2 ebenfalls den Kantonalmeisterstitel. Sein Trainingskollege Quinn Müller wurde mit Spitzennoten am Pferdpauschen und an den Ringen hervorragender Zwölfter und qualifizierte sich mit dieser Leistung wie Janic und Carlo fürs Zürcher SMJ-Team.

Siegerehrung P3 mit Carlo Riesco als Sieger

Für die Wädenswiler P6-Turner Dominic Tamsel und Tim Randegger waren die Kunstturnertage eine wichtige Standortbestimmung. Es motiviert, sich zusammen mit den aktuell besten Schweizer Kunstturnern messen zu dürfen. Mit Rang 12 und 13 waren beide am Schluss sehr zufrieden. Während Tamsel wegen einer Fingerverletzung einige Elemente weglassen musste, testete Randegger neue Übungsverbindungen und brillierte mit einer perfekten Reckübung. Sowohl Tamsel als auch Randegger gehören dem Schweizerischen Juniorenkader an mit Ziel Glasgow. Dort finden im August die Junioreneuropameisterschaften statt.

Links: P1 Team / Rechts: EP Team

Auch die jüngsten Turner im Einführungsprogramm  durften an den Kunstturnertagen um Auszeichnungen kämpfen. Rekordverdächtige Punktzahlen und die Ränge fünf und sieben gab es für Benjamin Karolinskiy und Stefano di Lisi. Einen äusserst gelungenen Wettkampf zeigte im P1 Jovin Kropf. Trotz der Anwesenheit aller Zürcher Kaderturner schaffte er die Auszeichnung.
Das Organisieren der Kunstturnertage war fürs OK eine riesige Herausforderung aber zugleich auch eine hervorragende Gelegenheit, dem Publikum die Sportart Kunstturnen schmackhaft zu machen. An dieser Stelle allen Helfern, allen OK-Mitgliedern, allen Sponsoren, allen Kutu-Fans, dem 101er Club und allen Zuschauern ein herzliches Dankeschön!

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